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Swissmetal erwartet ein negatives Unternehmensergebnis

Dornach, 22. Dezember, 2010

Im zweiten Halbjahr 2010 profitierte Swissmetal in einem deutlich verbesserten wirtschaftlichen Umfeld von einer guten Kapazitätsauslastung und gut gefüllten Auftragsbüchern. Trotzdem erwartet Swissmetal für das laufende Jahr ein negatives operatives Ergebnis im Bereich von 10 – 14 Mio. CHF vor Sondereffekten. Dies ist vor allem auf die ungünstige Währungssituation Franken-Euro, den noch nicht optimalen Produktmix und die Mehrkosten bei ATMOVA zurückzuführen. Für 2011 will sich das Unternehmen noch fokussierter den Bedürfnissen des Marktes anpassen. Die Gruppe hat aus diesem Grund entschieden, dass die Aktivitäten des 2007 gegründeten Tochterunternehmens Swissmetal Design Solutions AG (ATMOVA), nicht mehr weitergeführt werden. Der Verkaufsprozess ist eingeleitet.

Swissmetal hat im letzten Halbjahr die Kosten weiter optimiert und die Organisationsstruktur gestrafft, was sich positiv auf die produzierten Mengen und die internen Abläufe auswirkt. Trotz der spürbaren Erholung und der guten Kapazitätsauslastung bleibt das erwartete operative Ergebnis mit 10-14 Mio. CHF noch negativ. Die zu erwartenden negativen Sondereffekte aus dem Verkauf von Swissmetal Design Solutions AG (ATMOVA) sind darin noch nicht berücksichtigt.

Ziel für das Jahr 2011 ist eine stärkere Konzentration auf Kernkompetenzen und die Weiterentwicklung des innovativen Produkteportfolios, welches die Effizienz und die Profitabilität des Unternehmens erhöht. Swissmetal Design Solutions wird aufgrund dieser strategischen Fokussierung aufgegeben. „Von dieser Änderung versprechen wir uns eine Verbesserung des Cash-Flows, eine konsequente Bereinigung des Geschäftsportfolios sowie eine noch stärkere Markt- und Kundenfokussierung“, sagt Olaf Schmidt-Park, CEO der Swissmetal Gruppe.

 

 

 


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