Swissmetal hat im ersten Quartal 2009 einen konsolidierten Bruttoumsatz von CHF 59.3 Mio. generiert. Der Umsatzrückgang von CHF 32.4 Mio. (35%) resultiert aus der momentan schlechten Wirtschaftslage.
Die Bruttomarge betrug im ersten Quartal 2009 CHF 26.7 Mio. und lag somit CHF 8.7 Mio. bzw. 25% unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Im ersten Quartal 2009 wurde ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von CHF 0.8 Mio., und CHF 5.6 Mio. unter Vorjahr. Das operative Ergebnis nach Abschreibungen (EBIT) verringerte sich um CHF 5.5 Mio. auf CHF -2.4 Mio. (Vorjahr: CHF 3.1 Mio.). Dabei konnten die Personalkosten um CHF 2.5 Mio. auf CHF 14.6 Mio. gesenkt werden. Dagegen stiegen die betrieblichen Aufwendungen leicht um 5% auf CHF 11.3 Mio., wobei der Anteil an Energie aufgrund der Kurzarbeit sank. Den grössten Posten bei den Betriebsaufwendungen nehmen vor allem notwenige Instandhaltungsarbeiten an Maschinen ein. Das Ergebnis nach Steuern (EAT) betrug CHF -2.0 Mio. im Vergleich zu CHF 0.4 Mio. im Vorjahreszeitraum.
Das Eigenkapital von Swissmetal lag per Ende März 2009 bei CHF 115.9 Mio. Die Eigenkapitalquote lag damit unverändert bei 58% im Vergleich zum 31. Dezember 2008. Die Nettoverschuldung verringerte sich von CHF 46.6 Mio. auf CHF 38.3 Mio.
Swissmetal erwirtschaftete einen Operating Cash Flow von CHF 8.5 Mio. (Vorjahr: CHF 1.0 Mio.) Der sich ergebende Free Cash Flow belief sich im ersten Quartal 2009 auf CHF 7.0 Mio. (Vorjahr: CHF -1.7 Mio.).
Swissmetal wird während der Weltwirtschaftskrise weiterhin die Kosten auf ein Minimum reduzieren und je nach Bedarf mit Kurzarbeit auf die aktuelle Situation reagieren.
Im Gegensatz zum Geschäftsbericht für das Jahr 2008 änderte Swissmetal die Methode zur Bewertung des Warenlagers in ein LIFO-System, das die Abnahme- und Lieferverpflichtungen nicht mehr berücksichtigt. Mit dieser Änderung folgt Swissmetal den Swiss GAAP FER-Richtlinien und dem gebräuchlichen Industriestandard. Das Risikomanagement wird dadurch nicht beeinflusst; es wird gleich gehandhabt wie unter der früheren Methode. Die Bilanzsumme in 2008 wird durch diese Methodenänderung um CHF 9.0 Mio. verringert; auf den EAT im ersten Quartal 2008 hatte sie einen positiven Einfluss von CHF 0.7 Mio.
