Swissmetal verfolgt die aktuelle Diskussion über zu stark auf Kurzfristigkeit ausgerichtete Bonuszahlungen mit einem gewissen Erstaunen. In der öffentlichen Diskussion spielt vor allem die Höhe der Boni eine Rolle, weniger aber ihre langfristige Ausrichtung. Nicht ersteres, sondern letzteres aber ist entscheidend für Nachhaltigkeit im Allgemeinen und ein Chancen und Risiken adäquat adressierendes Managementverhalten.
Swissmetal hat auf Basis ihrer Unternehmensstrategie bis 2010 ein entsprechendes fünfjähriges Bonusprogramm für seine ca. 80 Kadermitarbeiter definiert. Der individuelle Bonus ist dabei nach oben offen. Jedoch wird ein in einem Jahr erreichter Bonus auf einem so genannten „Bonusbankkonto“ eingebucht und davon nur 30% an den Mitarbeiter ausgezahlt. Der Restbetrag ist gesperrt und kann in den folgenden Jahren auch wieder verloren werden. Jahr für Jahr werden immer nur 30% des Kontobestands ausbezahlt. Damit lebt Swissmetal bereits ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Bonus-Malus-System, wie es aktuell z.B. für die Bankenbranche diskutiert wird.
Von entscheidender Bedeutung für die Kompensation des gesamten Kaders von Swissmetal ist die langfristige, nachhaltige Steigerung der Kapitalrendite. Das Management hat dabei genug Anreiz, auch kurzfristig das Ergebnis belastende Entscheidungen zu treffen, wenn diese am langen Ende zu einer Leistungssteigerung beisteuern. Umgekehrt gibt es keine Möglichkeit, kurzfristig zu optimieren und dadurch einen hohen Bonus einzustreichen, da dieser überwiegend erst in Folgejahren zur Auszahlung ansteht, bis dahin gesperrt ist und ohne nachhaltige Verbesserungen vor der Auszahlung wieder verloren würde.
Eine leistungsgerechte und langfristig ausgerichtete Bezahlung der Kadermitarbeiter ist eine tragende Säule der Unternehmenskultur von Swissmetal. Swissmetal ist überzeugt, hier bereits vor einigen Jahren die richtigen Weichen gestellt zu haben.
